FAQ – Sie fragen, wir antworten


Sie können unsere Produkte über die meisten Unternehmen des Kfz-Teile Vertriebs beziehen. Einen zuständigen Vertriebspartner in Ihrer Nähe teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

Die CAN-Datenbus-Technik (auch CAN-Bus-Technik: Controller Area Network  genannt) steht für eine spezielle Übertragungsart der Daten in einem Fahrzeug. Sie bildet als kompakter, zentraler Datenverteiler das Rückgrat des elektronischen Netzwerks im modernen Automobil und verbindet die Mehrzahl der Steuergeräte eines Fahrzeugs miteinander, tauscht Daten aus und übermittelt Signale, um Funktionen zu aktivieren.

Je nach Fahrzeugtyp enthält heute ein modernes Fahrzeug bis zu 70 verschiedene elektronische Steuergeräte, die Nachrichten untereinander austauschen und so viele Funktionen ermöglichen.

Bei der konventionellen Art der Verkabelung würde die Anzahl der Leitungen, Steckverbindungen und Sicherungskästen, die für dieses Funktionspaket notwendig wären, unüberschaubar sein. Ebenso würden sich Produktionsprozesse sehr langwierig gestalten und Fehlerquellen schwieriger zu bestimmen sein. Die CAN-Datenbus-Technik liefert für dieses Problem die perfekt elektronische Lösung. 

Bei einigen Fahrzeugen wird auch das Anhänger-Steuergerät durch die CAN-Datenbus-Technik mit dem Bordnetz des Fahrzeugs verbunden.

CFC® steht für CAN-Frequency-Control, einen elektronischen Einbausatz von JAEGER automotive für zukunftsorientierte Anhängersteuerung und Funktionsüberwachung. Er wurde entwickelt für moderne Fahrzeuge, die mit CAN-Datenbus-Technik ausgestattet sind.

Soll ein Fahrzeug, das über digitale CAN-Datenbus-Technik verfügt, mit einer  Anhängerkupplung ausgerüstet werden, kann der CFC®-Elektronik-Einbausatz von JAEGER automotive mit wenigen Arbeitsschritten installiert werden.

In diesem Einbausatz arbeitet ein Mikro-Prozessor, das CFC®-Anhängermodul. Dieses Anhängermodul vernetzt sich mit der im Fahrzeug vorhandenen digitalen CAN-Datenbus-Technik und optimiert sie für die neuen Aufgaben.

Alle Beleuchtungsfunktionen am Anhänger oder auch Heckträger werden so vom zentralen Bordnetz  mitgesteuert und komfortabel überwacht.

Damit ein elektronisches Steuermodul „arbeiten" kann, benötigt das AFC / CFC®-Modul einen 12 Volt Dauerplusanschluss. Ohne diese Spannungsversorgung wird es zu Fehlfunktionen am Blinker und an der Anhängerbeleuchtung kommen.

Damit im Pannenfall auch die Warnblinkanlage am Anhänger aktiv ist und die Parkbeleuchtung bei abgestelltem Fahrzeug funktioniert, ist ein Anschluss an ein 12 Volt Dauerplus unbedingt erforderlich.

Da die Anhängersteuermodule einen Prüfstrom zur Anhängererkennung aussenden, kann die Anhängersteckdose nicht bzw.nur bedingt mit einen Anhängerprüfgerät mit Diodentechnik kontrolliert werden. Zur richtigen Kontrolle verwenden Sie bitte einen Lichtbalken mit 21 Watt Glühlampenlast, einen Anhänger oder einen Fahrradheckträger.

Moderne Anhängersteuermodule kommunizieren mit den Steuergeräten des Fahrzeugs. Einige Funktionen, so genannte Komfortfunktionen wie Glühlampenausfallmeldung, Einparkhilfenabschaltung, Gespannstabilisierung und Nebelschlusslichtabschaltung funktionieren erst, wenn das Zugfahrzeug „gelernt" hat, dass eine Anhängerkupplung installiert ist. Deshalb ist es notwendig, möglichst über Fahrzeugherstellereigene Diagnosetester die Anhängerkupplung anzulernen bzw. zu codieren.

Die Vielzahl der auf dem freien Markt befindlichen Testgeräte mit unterschiedlichster Software erlaubt es nicht, genau zu bestimmen, mit welchen „freien" Testgeräten die Codierung möglich ist. Wir empfehlen daher immer, die original Diagnosetester der Fahrzeughersteller zu verwenden.

Bei der Erstmontage wurde wahrscheinlich nicht, wie vorgeschrieben, der Masse-Pol der Batterie abgeklemmt. Dadurch konnte sich das Steuermodul nicht am Fahrzeugsystem anmelden. Entfernen Sie die Sicherungen für das Anhängersteuermodul für ca. 5 Minuten, um einen RESET des Moduls durchzuführen.

Lexikon – JAEGER automotive informiert

Das Lexikon umfasst alle wichtigen Begriffe rund um unser Produktangebot. Die Einträge sind alphabetisch geordnet. Über die Suchfunktion haben Sie die Möglichkeit, den Sie interessierenden Artikel direkt zu finden. Zusätzlich sind alle Einträge über den Buchstabenindex erreichbar.

Universelle Elektrosätze
Universelle Elektrosätze sind kostengünstig und für viele Fahrzeugtypen verwendbar. Gegenüber den fahrzeugspezifischen Elektrosätzen sind sie allgemeiner ausgelegt. Deshalb können bei der Montage Probleme auftauchen. (siehe Lexikon fahrzeugspezifische Elektrosätze)
  1. Großzügig bemessene Leitungslängen
    Die Leitungslängen sind zwar großzügig bemessen, sie müssen aber nicht generell ausreichen. Oft ist der Leitungssatz für die Steckdose bei einem Universal-Elektrosatz unpassend aufgeteilt. Dies führt dazu, dass bei der Montage Änderungen vorgenommen werden müssen, um die einzelnen Anschlusspunkte im oder am Fahrzeug zu erreichen oder die Leitungsverlegung dem Fahrzeug anzupassen.
  2. Einsatz von Einschneidverbindern für den elektrischen Anschluss im Fahrzeug
    Bei einem elektrischen Anschluss mit Einschneidverbindern muss jede "anzuzapfende" Leitung des Fahrzeugs einzeln ermittelt werden (Schaltplan, Stromprüfer, etc...). Außerdem werden diese Leitungen sowie die damit zu verbindenden Leitungen des Elektrosatzes quasi beschädigt, denn sowohl bei der "anzuzapfenden" Leitung des Fahrzeugs als auch bei der Leitung des Elektrosatzes schneidet der Einschneidverbinder in die Isolation und teilweise in die Litzen ein und stellt so die elektrische Verbindung her.

    Einschneidverbinder sind Fehlerquellen:
    • wenn sie nicht gewissenhaft verarbeitet werden
    • wenn der Leitungsquerschnitt für den er bestimmt, ist nicht mit der angeschlossenen Leitung übereinstimmt
  3. Einfache und universell einzusetzende Bauteile (Elektronik, Steckdose, Durchführungstüllen, etc...)
    Die Bauteile eines Universal-Elektrosatzes sind für den Standardeinbau ausgelegt. Bestehen besondere technische Voraussetzungen am Fahrzeug oder an der Anhängerzugvorrichtung, ist der Einbau oftmals nicht oder zumindest nicht fachgerecht möglich.
  4. Für den Regelfall benötigtes Einbaumaterial
    Das Einbaumaterial (der Lieferumfang) eines Universal-Elektrosatzes ist für den Standardeinbau ausgelegt. Evtl. fahrzeugspezifischer Materialbedarf wird nicht berücksichtigt, zusätzliche Materialbeschaffung ist somit nicht auszuschließen.
  5. Allgemein verfasste Einbauanleitung
    Die Einbauanleitung beschreibt ebenfalls nur den Standardeinbau. Spezielle Einbauvoraussetzungen werden nicht beschrieben. Ebenso wenig wird auf einzelne Fahrzeugtypen eingegangen. Der Einbau eines Universal-Elektrosatzes setzt Fachkenntnisse und Erfahrungen voraus.
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